Mit dem Jeep von Tupiza nach Uyuni. Flamingos in der Laguna Colorada und viele andere Tiere. Wüste und der "Arbol de piedra". Vulkane und Lava-Landschaften.

Reisebericht Bolivien 2003
Von Tupiza nach Uyuni – Teil 2

Bolivien, Tour Tuipza - Uyuni: Der untergehende Mond
            bei Sonnenaufgang
Der untergehende Mond bei Sonnenaufgang
 
Bolivien, Tour Tuipza - Uyuni: Flamingos in der Laguna
            Colorada
Flamingos in der Laguna Colorada

Tag drei begann wiederum beeindruckend, sowie jeder Tag auf dieser Strecke drohte die Erlebnisse des vergangenen mit neuen zu überschreiben. Unter anderem aus diesem Grund ist es auch nicht möglich, Euch hier alles wiederzugeben, es bleibt bei kleinen Ausschnitten. Da wir von Tupiza aus Richtung Uyuni fuhren, schwammen wir nicht im Strom der Touristen-Jeeps, die die Strecke andersherum machen, und gleichzeitig mit den gewaltigsten Eindrücken anfangen und dann vergleichsweise "langweiliger" werden. Also wir fingen an mit der Laguna Colorada und waren dort die ersten, sahen hunderte Flamingos im Wasser stehen. Da wir die ersten waren, kamen wir auch am nächsten an sie heran, bevor sie sich vor unseren Kamera-Annährungsversuchen etwas weiter zurück zogen. Erlebnissteigerung durch Fernglas ca. 300%. (Eines der Dinge, die hier leider nicht näher wiederzugeben sind, sind die vielen Tiere, Lamas, Vicuñas, eine kleinere Lamaart, Vögel, Esel, Vizcachas, eine seltsame Hasenart … Unter http://www.tupizatours.com/ findet Ihr Pläne der Routen und beeindruckende Bilder.)


Bolivien, Tour Tuipza - Uyuni: Arbol de Piedra
Arbol de Piedra (ca. fünf Meter hoch)
 
Bolivien, Tour Tuipza - Uyuni: Lava-Landschaft
Die Lavawellenlandschaft. Ich suche immer noch nach einer Erklärung, wie sie entstanden sein könnte. Die bisher plausibelste Erklärung hat sich Nicole B. ausgedacht: Sie meinte, diese Formationen hätten sich vielleicht unter Wasser gebildet.

Dann weiter in eine Wüstenlandschaft mit seltsamen Rockformationen, die berühmteste davon der "Arbol de piedra", der Baum aus Stein, der inklusive der farbigen Berge im Hintergrund direkt einem Salvador-Dali-Gemälde entsprungen scheint.

Schließlich kamen wir in die Gegend eines der wenigen noch aktiven Vulkane der Gegend und durften dort zwar nicht den kleinen und weit entfernt rauchenden Krater direkt besuchen, dafür aber eine Lavalandschaft aus einem einige Jahrhunderte zurückliegenden Ausbruch: Die ganze Gegend sah aus, als wäre ein Meer aus Lava zu fünf bis zehn Meter hohen Wellen aufgepeitscht worden und dann innerhalb von Sekundenbruchteilen erstarrt. Ich habe nicht den Hauch einer Idee, wie diese Landschaft entstanden ist.

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© Volker Umpfenbach

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